23 Oktober 2017

Culatra: Salomonische Lösung für Bewohner

Der jahrelange Kampf der Bewohner der Insel Culatra gegen den ursprünglich verordneten Abbriss ihrer Häuser hat jetzt zu einem Erfolg geführt. Am vergangenen Freitag verabschiedete das Parlament  eine Gesetzesänderung, wonach die etwa 1000 Bewohner des abgeschiedenen Eilands in ihren Häusern, die zum grossen Teil vor Jahrzehnten illegal errichtet wurden, bleiben können. Als salomonische Lösung des Problems  hat das Parlament beschlossen, ein Wohnrecht auf 30 Jahre zu erteilen, das nach Ablauf dieser Zeitspanne verlängert werden kann.
Berechtigt sind allerdings nur die Insulaner, der ihren ersten Wohnsitz auf Culatra haben und dort arbeiten. Das sind hauptsächlich  Fischer und Muschelsammler, die die kleine Gemeinde bilden. 
Alle anderen müssen weichen, wobei allerdings vom Abriss der Häuser in den Plänen zur Requalifizierung der Insel nicht  die Rede ist, wie die kämpferische Präsidentin der Vereinigung der Bewohner von Culatra (AMIC) betont. In den leerstehenden Häusern könnten eventuell junge Leute aus der Gemeinde wohnen, hofft sie.

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